Nahmobilitätskonzept

Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS) fördert die Stadt Kamen aktiv die Nahmobilität und ist bestrebt, durch eine Attraktivitätssteigerung den Anteil des Fuß-und Radverkehrs am Modal Split der Stadt Kamen zu erhöhen.

Um die verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen zu reduzieren und die Mobilität aller Bevölkerungsgruppen zu sichern, wurde ein Klimaschutzteilkonzept Nahmobilität erarbeitet. Wesentliche Funktion des klimafreundlichen Mobilitätskonzeptes ist es, die Verkehrsplanung unter dem Gesichtspunkt des Klimaschutzes weiterzuentwickeln und Maßnahmen zu initiieren, die die Bürger/innen zu einer klimafreundlichen Verkehrsmittelwahl motivieren.

Ein wichtiges Element ist hierbei die Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur. Es soll ein möglichst geschlossenes Wegenetz mit einem hierarchisierten Netz – insbesondere für den Alltagsradverkehr, aber unter Berücksichtigung von Freizeit- und touristischen Routen – aufgebaut werden, das es ermöglicht, sicher und bequem sowie möglichst zügig zu fahren. Hierbei wurden nicht nur Verbindungen innerhalb der Stadt betrachtet, sondern insbesondere auch zu den Nachbarkommunen. Auch die Schnittstellen zum ÖPNV und SPNV spielen eine wesentliche Rolle hinsichtlich einer nachhaltigen Mobilität in der Stadt Kamen und sind bei der Konzeption zu berücksichtigt worden.

Während der Erarbeitung des Konzeptes hat eine umfangreiche Bürgerbeteiligung stattgefunden, z.B. Planungsradtouren, Stadtteilspaziergänge, ein sog. Mobilitätscafé sowie Workshop mit Schülerinnen und Schülern. Die eingegangenen Anregungen wurden in die Konzepterstellung einbezogen.

Das Konzept enthält eine Vielzahl von Maßnahmen. Es wurde aber darauf geachtet, dass neben den Infrastrukturmaßnahmen (Netz und Abstellanlagen) auch gute Serviceangebote und Öffentlichkeitsarbeiten enthalten sind um die Rad- und Fußverkehrsförderung auf allen Ebenen zu unterstützen.

Das Nahmobilitätskonzept finden Sie hier zum Download.

Die Erarbeitung des Nahmobilitätskonzeptes für die Stadt Kamen erfolgte im Zeitraum 01.10.2016 bis 31.12.2017 und wurde als Klimaschutzteilkonzept im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert (Förderkennzeichen 03K04410).

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